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Herkömmliche und Kooperative Roboter: 5 Hauptunterschiede

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Kooperative Roboter, auch „Cobots“ genannt (von „kooperativ“ und „Roboter“), liegen definitiv stark im Trend bei den Neuentwicklungen der Robotik.

Schluss mit den schweren, imposanten Robotern, die aus Sicherheitsgründen in Käfigen eingesperrt werden, Platz für die kooperativen Roboter!

In diesem Blogeintrag lernen Sie zwischen diesen beiden Arten von Robotern zu unterscheiden, dem kooperativen Roboter und dem herkömmlichen Industrieroboter. Hier sind also die 5 wichtigsten Unterschiede:

Roboter als Partner des Menschen

Es handelt sich um eine sprichwörtlich „kooperative“ Robotik, denn die Roboter arbeiten hier mit den Menschen zusammen und nicht für die Menschen, im Unterschied zu den klassischen Industrierobotern.

Mit dieser neuen Robotergeneration können Sie die Käfige getrost vergessen. An ihre Stelle tritt echte Interaktion.

Ein „Kobot“ handelt wie ein Assistenzroboter, er übernimmt gezielt komplexe, heikle Aufgaben, die nicht automatisiert werden können. Außerdem ist er lernfähig.

Heute ist der Roboter in der Lage, einen Gegenstand zu ergreifen und einem Menschen auszuhändigen, und das in einer Umgebung, die sich stark von der traditioneller Roboter abhebt.

Ein konkretes Beispiel: Stellen Sie sich eine Montagelinie in der Automobilindustrie vor, wo ein Roboter etwa ein Rad montiert, ein anderer die Kühlerhaube, gleichzeitig arbeiten Bediener an ihrer Seite und erledigen Aufgaben mit höherem Mehrwert. Damit erhöhen sich die Präzision und Qualität.

So können sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren

Am Arbeitsplatz haben kooperative Roboter den Zweck, mühsame Aufgaben wie die sichere Handhabung heißer oder sperriger Teile bzw. Aufgaben mit geringem Mehrwert zu übernehmen. So können sich die Techniker auf ihre Kernbereiche konzentrieren und einen höheren Mehrwert erzielen.

Damit kann die menschliche Intelligenz für andere Aspekte der Fertigung eingesetzt werden.

Sicherere Roboter

Kooperative Roboter wurden entwickelt, um Seite an Seite mit ihren menschlichen Kollegen zu arbeiten. Sie wurden mit Funktionen ausgestattet, die eine reibungslose Zusammenarbeit ermöglichen. Der Baxter Roboter von Rethink Robotics wurde beispielsweise mit Sensoren ausgestattet, mit denen er jederzeit weiß, wo sich seine Bediener gerade aufhalten.

Der Baxter wurde auch programmiert, um sofort die Arbeit zu unterbrechen, sollte irgendeine Gefahr für einen Menschen in seinem Umfeld bestehen. So können Absperrungen vermieden werden, denn die Sicherheitsfunktionen des Kobots wurden so konzipiert, dass dieser mitten unter Menschen arbeiten kann.

kollaborative-roboter-ohne-Sicherheitsbarrieren

Flexibel und lernfähig

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der kooperativen Roboter ist ihre Programmierfähigkeit.

Während klassische Industrieroboter fortschrittliche Kompetenzen in der Computerprogrammierung erfordern, zeichnen sich kooperative Roboter durch ihre Lernfähigkeit aus.

Ein Beispiel: Um dem Roboter Baxter eine neue Aufgabe beizubringen, führt der Bediener die erforderlichen Bewegungen mit den Roboterarmen aus. Dieser erinnert sich später an diese Gesten und kann sie wiederholen. Dieser revolutionäre Lernansatz durch Gesten ist eine Technik, die Computerprogrammierer schnell beherrschen.

Der von Rodney Brooks entwickelte Roboter Baxter verfügt über eine Open-Source-Plattform für die Softwareentwicklung (SDK), die seinen Nutzern die Möglichkeit bietet, eine breite Palette individueller Anwendungen zu entwickeln.

Dieser große Vorteil sorgt für mehr Flexibilität.

Und sparsamer

Aufgrund dieser Flexibilität sind die kooperativen Roboter nicht einer einzigen Aufgabe zugeordnet, sondern können in zahlreiche Projekte integriert werden. So entsteht eine höhere Investitionsrendite.

Sie lassen sich leicht umprogrammieren, verschieben (z.B. durch Montage auf einer mobilen Plattform) und in verschiedenen Phasen der Fertigung einsetzen.

Durch den Wegfall der Sicherheitsbarrieren (der berühmten Käfige) entsteht auch ein Einsparungspotenzial, denn diese Vorkehrungen sind ziemlich kostspielig. Mit der kooperativen Robotik entfällt diese Einschränkung, denn der Roboter ist mit Kameras und Sensoren ausgestattet, die sein Umfeld ständig abtasten. Sobald er eine Gefahr für einen Menschen erkennt, hält er inne!

Mitch Rosenberg, Vice President für Marketing und Produktmanagement bei Rethink Robotics, bringt es auf den Punkt:

„Der Baxter eignet sich ideal für repetitive Aufgaben, für die keine besonderen Kompetenzen erforderlich sind, die jedoch gesunden Menschenverstand und Urteilsvermögen voraussetzen.“

Wenn Sie mehr über den Roboter Baxter wissen möchten, rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns ein E-Mail (contact@generationrobots.com).

Und sollten Sie den Baxter in Aktion sehen wollen, dann besuchen Sie uns am 5. Februar beim Wettbewerb für kooperative Robotik, organisiert vom französischen Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Informatik!


Baxter Research Robot


Baxter Research Robot

Mobile Plattform für den Roboter Baxter


Mobile Plattform für den Roboter Baxter

Elektrischer Greifer für den Baxter Research Roboter


Elektrischer Greifer für den Baxter Research Roboter

Vacuum array gripper pack


Vacuum array gripper pack