Die Entwicklung eines mobilen Roboters mit ROS2 erfordert mehrere technische Schritte: Integration der Sensoren, Softwarekonfiguration, Kommunikation zwischen den Komponenten sowie Zugriff auf das eingebettete System.
Das ROS2 R&D-Kit vereint all diese Elemente in einer bereits vorkonfigurierten Plattform, die darauf ausgelegt ist, die Implementierung und Entwicklung robotischer Anwendungen zu vereinfachen.
Bevor erste Tests mit einem mobilen Roboter durchgeführt werden können, ist ein konsistentes Zusammenspiel von Hardware- und Softwarekomponenten erforderlich:
In vielen Projekten stellt diese Phase den technischen Ausgangspunkt dar – noch bevor an den eigentlichen Anwendungsfunktionen gearbeitet wird.
Das ROS2 R&D-Kit umfasst mehrere Komponenten, die auf einer mobilen Plattform integriert sind
Das Kit beinhaltet außerdem:
Ziel ist es, eine konsistente technische Basis bereitzustellen, die bereits für die Entwicklung robotischer Anwendungen vorbereitet ist.
Sobald diese Basis eingerichtet ist, kann sich das Team direkt auf die Anwendungsebene konzentrieren, beispielsweise auf:
Das eingebettete System kann zudem über einen Remote-Zugriff auf den Bord-PC überwacht werden, inklusive Visualisierung des Systemstatus und der Sensordaten.
Dieser Ansatz ermöglicht es, den Fokus auf Entwicklung und Tests zu legen, anstatt Zeit in die initiale Integration der technischen Umgebung zu investieren.
Das ROS2 R&D-Kit ist mit mobilen Robotern von AgileX Robotics und Clearpath Robotics kompatibel, kann jedoch auch an andere Robotikplattformen angepasst werden.
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Im Rahmen eines Robotik-F&E-Projekts in einer komplexen Umgebung entschied sich einer unserer Kunden (Anwendungsforschung) für den Einsatz eines mobilen Roboters Scout 2.0 von AgileX Robotics in Kombination mit dem ROS2 R&D-Kit von Génération Robots.
Ziel war es, schnell eine einsatzbereite mobile Plattform zur Verfügung zu haben, um erste Tests ohne lange technische Vorbereitungsphase starten zu können.
In diesem Kontext führte dieser Ansatz zu einer Zeitersparnis von mehreren Wochen bei Einrichtung, Entwicklung und ersten Tests. Gleichzeitig konnte schneller an Themen wie Wahrnehmung, Navigation und Sensordatenverarbeitung gearbeitet werden, während die Plattform weiterhin flexibel um zusätzliche Komponenten erweitert werden konnte.
Dieses Praxisbeispiel zeigt den Vorteil einer bereits einsatzbereiten Plattform im F&E-Kontext: weniger Zeit für die Integration, mehr Zeit für Entwicklung und Tests.
Das Kit folgt einem modularen Entwicklungsansatz mit einer offenen Architektur, die das Hinzufügen zusätzlicher Komponenten und die Weiterentwicklung der Plattform entsprechend den Projektanforderungen ermöglicht.
Es lässt sich zudem problemlos an verschiedene Modelle und Marken mobiler Roboter anpassen:
Das Kit ist Teil dieses Ansatzes: eine strukturierte technische Basis bereitzustellen, um den Einstieg in ROS2-basierte Projekte zu erleichtern.
Wenn die Anforderungen über eine Standardkonfiguration hinausgehen, kann das GR Lab auch bei der Anpassung der Plattform oder der Entwicklung spezifischer robotischer Lösungen unterstützen – entsprechend den jeweiligen Projektanforderungen.
Vanessa Mazzari
Marketingleiter bei Génération Robots